Freitag, 12. August 2016

Wildkräuter und -früchte am Lieserpfad

Hallöchen!

Heute zeige ich dir/euch, was ich - unter anderem - an Wildpflanzen 
am dem Wegesrand entdeckt habe.
Meine vieelen Fotos passten nicht in einen Artikel,
deswegen heute der Extra-Post. 

Die ausführlichen Pflanzenportraits findest du auf anderen Internetseiten.
Heute werde ich pro "Planze" nur wenige Wirkungen erwähnen, quasi im
vorbeilaufen.

Diese Wildkräuter habe ich (unter anderem) auf dem Lieserpfad unterwegs von Daun nach 
Manderscheid gesichtet:

"Blaubeeren liegen direkt am Wegesrand, wollen bemerkt werden, 
sind aber so unscheinbar. Die meisten laufen dran vorbei, ich könnte satt 
werden ...
Stelle merken, nächstes Jahr wiederkommen!" - mit der Heidelbeere kann 
man Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen:

"Wiesenbärenklau, der kleiner Bruder vom Riesenbärenklau." - 
übrigens essbar (Blasenentzündung, bei Nierensteinen), solange sie im Frühling klein sind, also, wenn
die ersten Blätter erscheinen. Kann bei Berührung "reizend" sein.
Kann man, finde ich, gut bestimmen,
ich esse sie jedes Jahr:

"Indisches Springkraut" - alle Arten der Springkrautpflanzen sind 
frisch leicht giftig. In der Volksmedizin hat diese Pflanze keinen 
besonderen Stellenwert. Da er ein Neophyt ist, wird er bekämpft:

"Arctium lappa, großer Klette" - gegen Haarausfall wurde die Wurzel 
verwendet; bitte keine zu große Erwartungen an diese Pflanze stellen,
nur weil sie soo groß ist (Aus zwei der Blätter hätt' ich mir einen 
Badeanzug basteln können!):

Die Lieser bei Weiersbach:

"Hier kann man in knappen Zeiten satt werden: Giersch, Waldstorchschnabel,.." -
den Giersch als Blutreinigungsmittel, Waldstorchschnabel ist als Tinktur (auch) ein
Lymphmittel:

"Mädesüß" - Tollwutkraut, Süßungsmittel (auch Sirup zum Verdünnt-trinken):

"Schafgarbe" - ist ein "Frauenkraut", bei Östrogendominanz, 
Wechseljahresbeschwerden, Verdauungsproblemen:

"Artemisia vulgaris = Beifuß" - regt die Bildung von Magensaft und Gallenflüssigkeit an:

"Wow!,Beinwell, soweit das Auge reicht..." 
Dieses Bild oben aus Pixabay, wunderschön,...
.... und so habe ich ihn gesehen, weiß blühend - bei Verletzungen des
Bewegungsapparats (für die Laienanwendung nur äußerlich!):
Hättest du ihn erkannt? Ein Unterschied zum Foto vorher,  nicht wahr?
Das ist der Grund, warum wir manchmal vielleicht doch die "Kräuterhexe" brauchen,
um bestimmen zu lernen.


"Lycopus (Wolfstrapp) rechts neben dem verblühten Mädesüß (Filipendula ulmaria)
bevor man auf die Straße trifft." - Eine Pflanze für die Schilddrüse:

"Wiesenbärenklau gibt es auch in rosa!" -
Es ist wirklich interessant: rosa und weißblühende Sorten 
nebeneinander.


"Suchbild:
Dort sitzt auf einem Blatt des Beinwells der Grashüpfer." -

"Schwarzer Holunder, Johanniskraut begegnen einem,..." - Holunder als "Schwitzkraut"
bei Erkältungen:

... Johanniskraut bei depressiver Verstimmung:


Ich bin im Wald vom Licht-Schattenspiel immer soo begeistert,
und selbstverständlich von der Vielfalt an Pflanzen (Planzen sagt der Eifler).

Bei mir vor der Haustür ist der Lieserpfad, heute kann ich mich so 
morgen so entscheiden, in welche Richtung die Wanderung gehen soll.
Immer nach der momentanen Laune.
In den Bus gesetzt entscheide ich mich spontan,
vorher nur grob überlegt, Hauptsache: es macht Spaß ! 😉



Taubenschwänzchen auf meinem Phlox (Gartenpflanze):

Vielleicht kennst du einige, vielleicht auch alle der hier kurz vorgestellten Kräuter.
Du musst sie gar nicht unbedingt pflücken: ihr Pflanzenwesen betrachten,
an ihnen zu schnuppern reicht in einigen Fällen;
regelmäßig angewandt, versteht sich.

Weitere achtsame Momente wünscht dir:
                                                          Kristy 😎



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