Donnerstag, 8. September 2016

Farne, Wildpflanzen (Heilkräuter)

Hallo !


Es gibt ganz tolle (Wild-)Kräuter in meinem Garten.
Und es sind welche darin, die ich selbst angepflanzt habe, 
außerdem noch Gemüse und Obst.

Die gekauften Stauden leben vielleicht länger bei mir, sie sind aber 
abhängig von meiner Pflege, die anderen kommen und gehen,
im Wechsel in der Art  und Ort, innerhalb der Grenzen des Gartenzauns.
Dadurch sieht es hier jedes Jahr anders aus, mir gefällt's so sehr gut.

Ich komme im Frühling und Frühsommer neugierig in den Garten 
schauen, ob es "Neue"zu entdecken gibt, also Wildpflanzen, die mich 
bis dahin noch nicht besucht haben.

Das ist schön, ohne werten zu wollen 😉.
Weil das der Beweis für diesen Satz ist :
"Es kommt immer zu dir, was du brauchst", in diesem Falle die
(heilkräftigen) Wildpflanzen, die  ich/du/wir   plötzlich wachsen
sehen. Sie waren im letzten Jahr noch gar nicht da,
jetzt gilt es hinzuschauen, zu wem in meiner Familie dieses
Gewächs passen könnte.
 
Zum Wurmfarn:

Nicht vergessen :
Es gibt einige Farne,
die für die innerliche Anwendung nicht empfohlen werden 
aufgrund ihrer eventuelle Giftigkeit!


Früher wurde die Wurzel des Wurmfarns zur Behandlung von Wurmbefall eingesetzt. 
Die Nebenwirkungen wie Übelkeit, Durchfall, Kopfschmerzen und Vergiftungen   
mit Leberschäden und Sehstörungen bis hin zur Erblindung sowie einzelne Todesfälle  
führten dazu, dass die Pflanze heute nicht mehr verwendet wird (die homöopathische 
Zubereitung zu verwenden ist möglich).

Jetzt allerdings ist es Zeit, Abschied zu nehmen.
Einige der Pflanzen werden nicht wiederkommen, andere bleiben
(die zwei- und mehrjährigen), vielleicht mehrere Jahre wie z. B.
der Johanniskraut.

Wenn wir schon bei den giftigen Gewächsen sind, mag ich noch 
zwei Vertreter benennen, die in ihrer Giftigkeit womöglich 
den Wurmfarn ziemlich alt aussehen lassen, dafür kann man sie 
in der Homöopathie wunderbar einsetzen, vor allem (meine Erfahrung!)
sehr gut bei Frauen und Kindern.


Pulsatilla, die Kuhschelle (Kühchen-Schelle) habe ich schon beschrieben 
im Artikel vom 21. April 2016 - Pulsatilla vulgaris.



Atropa Belladonna (Tollkirsche) 

habe ich den Kindern sehr oft gegeben 
im Kleinkindalter ( bin sonst eher der Biochemie-Fan und -Anwender 
oder in Kombination), in den ersten 24 Stunden einer sich schnell entwickelnden 
Infekts/Erkältung/Schnupfen. 
Es sei hier gesagt, es gibt noch unzählige andere
mögliche Mittel für gleiche oder ähnliche Symptome,
ich gebe hier lediglich meine Erfahrungen wieder (keine Empfehlungen).

Belladonna gehört zu den bekanntesten homöopathischen Mitteln, ich zögere 
nicht, sie schnell einzusetzen bei roten Wangen und kaltem Regenwetter,
hohem Fieber, Entzündungen, starken, pulsierenden Schmerzen.
So einfach die Anwendung auch klingt - ich habe ja mehr als zwanzig Jahre Erfahrung darin - deswegen ist es am Anfang erforderlich, sich kompetente Hilfe zu suchen.

Das Mittel unterstützt die Überwindung von Fieber auf natürlicher Weise.


Dir eine schöne Zeit!
                               Deine Kristy 👧

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