Dienstag, 18. Oktober 2016

Abschied nehmen und Einkochen

    Hi und Hallo!

    Ich habe mal wieder viel Erdung gebraucht,
    in solchen Fällen renne ich flott in den Wald, zu:
    "meinen" Baum umarmen,
    von dort auf die Wiese, zu den Apfelbäumen,
    hingelegt, und...

    ....

    Entspannt, puh 😓 (beim Schnellentspannen habe ich 
    schon ziemlich viel Übung):
    So ungefähr entkommt man/Frau der Hektik,
    der überall allgegenwärtig einen verfolgt.

    Da ich meist mit Rucksack unterwegs bin, 
    konnte ich reichlich Äpfel sammeln, die auf die Verarbeitung warten.
    Das dauert bei mir nämlich etwas länger (portionsweise),
    wie es mir einfällt, was daraus gemacht werden will.


    Während ich die Früchte, Samen, Saaten des Sommers verarbeite,
    werde ich nachdenklich:
    Soo reich werden wir beschenkt 😌.
    Der Unterschied zwischen mir und anderen ist vielleicht nur,
    dass manche meinen, das würde viel-zuviel Arbeit machen.

    Ja, das einkochen, haltbar machen auf vielerlei Art und Weise
    geschieht natürlich nicht von Geisterhand. 
    Für mich, wie auch sonst so ziemlich alle Tätigkeiten, ist das 
    tiefe Meditation (dann gibt es übrigens auch keine Schmerzen).
    Da fällt mir ein: "Gehe langsam, dann kommst du weit",
    kennt man den Spruch auch hier in Deutschland?
    Das passt absolut zu diesen Tätigkeiten.

                                                       Quittenmarmelade rechts
    Links:Rote Beete,...süßsauer,hmmm!

    Wenn du die  Früchte im Winter genießt, ist die meiste 
    Arbeit getan und du kannst genießen und zurückschalten. 
    Deswegen habe ich kürzlich geschrieben: 
    es ist Zeit, Abschied zu nehmen.

    Klar, jeder versteht den Satz aus der eigenen Wahrnehmung 
    heraus anders. Aber hier geht es um Vergänglichkeit 
    überhaupt (und natürlich um die stete Veränderung).

    
    Der Garten, ob der eigene oder "Gottes" Garten, gibt immer noch 
    sehr viel her, woraus es sich lohnt, etwas zu zaubern,
    und wenn es noch so bedeutungslos erscheint: mit den Kindern 
    Kastanienmenschen zu basteln, Herbstbaumblätter zu pressen,
    durch die herabgefallenen Blätter zu tanzen oder sich wälzen.
    Das ist Leben! Das Leben, das in Wellen verläuft. Hier und jetzt.
    Gerade ist es eben dran, Abschied vom Sommer und Wärme zu nehmen,
    denn im Winter kommt die Zeit des Rückzugs, dann im Frühling 
    die  Erneuerung. Alles hat seinen eigenen Reiz.

    Wie Außen so Innen, wie im Großen so im Kleinen.
    Ein Zeichen aus der Natur, was auf Umsetzung unsererseits wartet.

    Der nächste Frühling, Sommer kommt bald wieder, ganz bestimmt.

                                                                    (Hier gibt's eine "Sofort"-Rosskastanien-Salbe,
                                                                     kann bei Venenschwäche helfen)

    Aber all' die Arbeit muss nicht unbedingt als etwas Belastendes 
    wahrgenommen werden.
    Das habe ich auch schon in früheren Beiträgen erwähnt, es wird also 
    einigen bekannt vorkommen.

    Außerdem ist es unglaublich heimelig um den Ofen zu stehen
    die Wärme und später die leckere Suppe 
    zu genießen, im kleinen oder größeren Kreise.



    Soo, die Nachtschicht beginnt, was machen wir denn für morgen?
    Apfel-Quitten-Kompott mit getrockneten Sultaninen und Pflaumen.
    Letztere sind eine Erinnerung aus Kindertagen, die müssen immer 
    drin sein.
    Also, ab 22:00 Uhr:
    Der Wohlfühltee Marke:Eigenkomposition steht bereit,
    Null Lust, aber das Zeug muss irgendwann vom Tisch (und Arbeitsplatte),
    Wärmflasche und Fußbad danach warten auch,
    komm schon...!
    Á Schlückchen trinken und los geht's ...
   
    Diesmal mit Sternanis gewürzt (außer Zimt und Nelken):

    Der Ofenherd wird mittlerweile jeden Tag befeuert,
    ist gut warm, darauf wird der Kompott etwas brutzeln,
    nur kurz, zu weich würde ich ihn gar nicht essen wollen.
    Zum Müsli "morgens" (nach 10-11 Uhr) perfekt!


    Ich freue mich schon auf den Winter, denn im Keller wartet,
    der Genuss.
    Auf die Kürbisse, die meist zur Suppe verarbeitet werden, wobei ich sie 
    noch mehr im Backofen gebacken liebe - was man/Frau aus der Kindheit kennt,... 



    Bis denn,
               deine Kristy 😉

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