Mittwoch, 5. Oktober 2016

Ausflug Kyllburg und der Mythos vom Kugelmenschen

    Hallo Leute!

    Der nächste Ausflug,
    diesmal nicht gewandert,
    immerhin im Alleingang und zu Fuß erkundet habe ich:

    Kyllburg.   
    Kyllburg ist eine Stadt im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz.
    Sie gehört seit dem 1. Juli 2014 der Verbandsgemeinde Bitburger Land an, 
    bis dahin war sie Sitz der gleichzeitig aufgelösten  Verbandsgemeinde Bitburg.
    Die Stadt ist ein staatlich anerkannter Luftkurort und gemäß Landesplanung 
    als Grundzentrum ausgewiesen.                                         (Quelle:Wikipedia)

    Der Grund war, in dieses kleine Städtchen zu kommen, dass der 
    monatlicher Miniköche-Treff hier stattfand, im "Stiftsberg":

    Gegenüber ist die (Stifts-)Kirche:

    Auch sonst gibt es hier viel zu sehen, 
    Der Tunnel (hier fährt der Zug. Noch):

    Schau mal, das schmale Haus rechts:
    Ich bin dahinter durchgegangen, dort ist eine wirklich enge Gasse.

    Es gibt hier eine Pizzeria Bella Italia,
     Hotel Gasthaus zur Post, 
     Eifeler Hof - Hotel - Eventhaus,
     Hotel Müller,
     Kunst-Kultur Kyllburg. Hungrig bleibt man hier also sicher nicht.

    Auf der anderen Seite der Kyll habe ich diese Statue gesehen
    (ein ziemlich steiler Fußweg führt dorthin):
  
    Es gibt einen Mythos von Kugelmenschen nach Platon.

Der Mythos soll die Macht des Liebesgottes Eros erklären, indem er den Grund 
für die Entstehung des erotischen Begehrens aufdeckt.         (Quelle:Wikipedia)

    Früher waren die Menschen so. Sie hatten vier Arme, vier Hände, vier Beine 
    und zwei Köpfe. Diese Wesen waren wunderschön, sehr stark, flink und 
    schlau. Stark genug um nach den Göttern greifen zu können. 
    Die Götter sahen sie als Bedrohung. Deshalb strafte Zeus die 
    Kugelmenschen, indem er sie in zwei Hälften spaltete und in alle
    Richtungen verstreute. 
    Nun waren die halben Kugelmenschen auf sich alleine gestellt,
    aufrecht auf zwei Beinen, zwei Armen und mit einem Gesicht,
    das nur nach vorne schauen konnte: als Mensch.
    Und in ihnen wuchs eine unstillbare Sehnsucht nach ihrer anderen 
    Hälfte. Seitdem ist der Mensch auf der Suche nach seinem 
    Seelenverwandten.
    Wenn er ihn findet, erfüllt es ihn mit Liebe und dem Gefühl des Eins-seins,
    endlich vereint, zusammen Zuhause zu sein.
    Das ist das allerhöchste Glück, was dem Menschen widerfahren kann.
    Man nennt es Liebe.

    Der Weg dorthin ist wirklich sehr-sehr steil.

    Genau hier habe ich auch noch Bucheckern gesammelt:

    Von der anderen Seite der Kyll fotografiert:
    (Richtung Malberg, Schloss Malberg - Barockschloss )

    Schöne Bilder inklusive, mir haben sie jedenfalls gut gefallen,
    keine richtige Ausstellung, eher Platzhalter in einem ehemaligen 
    Geschäftslokal:

    Ich hatte ja Zeit.
    
    Mein Fazit: 
    Dieses Städtchen ist auf jeden Fall sehenswert,
    vor allem aber würde ich zum Wandern wiederkommen.
    

    Bis Bald wieder!

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